Das in dieser Woche in den Ausschüsse zu diskutierende Handlungskonzept „Wohnen“ unterstreicht in vielen Punkten die nachhaltige Wohnbaupolitik von Rot-Grün. In seinen Entwicklungsperspektiven für den Wohnungsmarkt zeigt es auf, dass auch weiterhin günstiger Wohnraum auch für niedrige Einkommen in Castrop-Rauxel zur Verfügung stehen wird. Allerdings muss noch ein besonderes Augenmerk auf die Nachhaltigkeit der Wohnangebote gerichtet werden. Wagener und Molloisch sind sich einig darin, dass „billig nicht gleich günstig“ ist. „Es nutzt den Mietern gar nichts, wenn zwar die Grundmiete niedrig ist, aber aufgrund der überholten energetischen Standards die Nebenkosten durch die Decke gehen. Ökologie darf keine Frage des Einkommens sein“ führen die beiden weiter aus. In den kommunalen Handlungsansätzen sieht es vor allem die Pflege des Bestandes und dessen Anpassung an den demographischen Wandel vor. „Wir wollen nun mit einer breiten Bürgerbeteiligung z.B. im Rahmen von Workshops den Masterplan Wohnen aus dem Jahr 2009 nun mit Leben füllen“, so der Fraktionschef der Grünen Bert Wagener. Folgende Punkte stehen dabei im Rot-Grünen Focus: Berücksichtigung sozialen Strukturen, Einbindung der demographische Entwicklung und Wandel der Infrastruktur. „Wir wollen keinen Stadtteil abhängen, wir müssen aber vor allem die Wohnentwicklung in bestehenden Strukturen fördern. Nahversorgung, Bildung und Kultur sind notwendige Grundbedürfnisse, die erreichbar sein müssen“, so SPD Fraktionschef Daniel Molloisch.


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