Durch einen gemeinsamen Antrag wollen die Ratsfraktionen von SPD und CDU die Sondernutzungsfläche an der B 235 / Grutholzallee als Dienstleistungs- und Gewerbepark zur Verfügung zu stellen.

„Die ehemalige Xscape-Fläche liegt nun schon seit Jahren brach und alle Bemühungen zu einer Nutzung für die Gesundheitswirtschaft (Gesundheitscampus Ruhrgebiet) oder für eine Ansiedlung eines Möbelhauses sind leider erfolglos geblieben.“,

so der SPD-Fraktionsvorsitzende Daniel Molloisch. Deshalb soll nun mit der Unterstützung der CDU-Fraktion ein Planungsverfahren für die Fläche nördlich der A 42, östlich der B 234, Südlich Grutholzallee und westlich Klöppersberg auf den Weg gebracht werden.

„Da es sich bei dieser Fläche, um eine der letzten Großflächen handelt, an der sich emittierendes Gewerbe ansiedeln darf und sie verkehrsgünstig liegt, hat sie eine große Bedeutung für die mittelfristige Stadtentwicklung. Dies wollen wir nun auch in der Regionalplanung so festlegen und im Flächennutzungsplan entsprechend darstellen.“

so Molloisch weiter. Für beide Fraktionen muss aber klar sein, dass die Flächenausweisung zusätzlich zu den bereits, für den Wohnungsbau, beschlossenen 20 ha Mehrbedarf zu sehen ist. Zudem soll die Verwaltung im Vorfeld darlegen, ob die personellen und organisatorischen Voraussetzungen für diese mittelfristig angestrebte Baulandproduktion und das Planungsverfahren ausreichend sind oder ggfs. Bedarfe anzumelden sind.

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Castrop-Rauxel will im Rahmen der Planungen zum Emscherumbau einen Wasserspielplatz einrichten und die bestehenden Spielplätze mit Hilfe eines Spielplatzplanes bis 2020 attraktiver machen.

Der Emscherumbau soll für die Besucherinnen und Besucher Wasser erlebbar machen. Besonders für Kinder ist Wasser ein wichtiger Erlebnisraum, wo sie den Umgang mit dieser wichtigsten Ressource spielerisch erlernen sollen. Für den SPD-Fraktionsvorsitzenden Daniel Molloisch ist daher klar:

„ Die Anlegung eines Wasserspielplatzes ist die logische Konsequenz aus den Ideen zur Umsetzung des Projektes „Emscherland 2020“.“.

Auch die bestehenden Spielplätze in Castrop-Rauxel erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Viele Spielflächen sind aber in die Jahre gekommen. Für Katrin Lasser-Moryson, Vorsitzende des zuständigen Betriebsausschuss 2, wäre eine Neuaufstellung eines Wasserspielplatzplanes in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendparlament ein erster Schritt, um Vorschläge für eine Attraktivierung aller Spielflächen im Stadtgebiet zu sammeln.

„Für uns ist die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen, die im Umfeld der Spielplätze wohnen, wichtig. Schließlich sollen Sie sich dort wohlfühlen und Spaß haben.“.